{"id":2063,"date":"2019-04-22T11:49:28","date_gmt":"2019-04-22T09:49:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.viersindhier.ch\/?p=2063"},"modified":"2019-04-22T12:07:09","modified_gmt":"2019-04-22T10:07:09","slug":"im-hohen-norden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.viersindhier.ch\/?p=2063","title":{"rendered":"Im hohen Norden"},"content":{"rendered":"\n<p>Eigentlich war es gar nicht geplant, den n\u00f6rdlichsten Zipfel Neuseelands zu bereisen. Es mag bei einem Blick auf die Karte zwar nicht so scheinen, aber der &#8222;kleine Ausflug&#8220; schl\u00e4gt mit etwa 1000 Kilometern zu buche. Durch das doch wechselhafte Aprilwetter, welches wir auf der Nordinsel erlebt haben, waren wir etwas schneller unterwegs als gedacht. Sechs N\u00e4chte bleiben uns f\u00fcr diesen Teil der Reise und eines schon mal vorweg &#8211; das waren definitiv zu wenig. <\/p>\n\n\n\n<p>Von Muriwai aus fahren wir durch schier endloses Farmland Richtung Norden. Wir wollen zuerst an die Westk\u00fcste, die sogenannte <strong>Kauri Coast<\/strong>. Die heutige Etappe hat fast 250 Kilometer, an sich nicht so eine Sache. Allerdings reiht sich einmal mehr Kurve an Kurve und es geht st\u00e4ndig bergauf und nat\u00fcrlich wieder bergab. Da kommt man gef\u00fchlt nur im Schneckentempo vorw\u00e4rts. Wir erinnern uns an die Worte der Dame bei der Camper \u00dcbergabe &#8222;Tourists drive 200 &#8211; 300 km per day on average.&#8220; Wir sind jetzt bei einem Schnitt von 115 Kilometern pro Tag und das fanden wir stellenweise schon zu viel. F\u00fcr die Mittagspause findet sich ein sch\u00f6ner Spielplatz, auch wenn es in dem Ort sonst nichts gibt. Wir steuern die <strong>Kai Iwi Lakes<\/strong> an, eine Gruppe von S\u00fcsswasserseen, die gerade einmal 2 Kilometer von der K\u00fcste entfernt liegen. Ausl\u00e4ndische Touristen verirren sich kaum hier hin, daf\u00fcr ist das Gebiet bei neuseel\u00e4ndischen Familien um so beliebter. Leider f\u00e4rbt sich der Himmel bedrohlich schwarz und es weht ein k\u00fchler Wind. So wird nichts aus der geplanten Badepause, aber zum buddeln reicht es allemal. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190414-Sabbatical-DSC06002-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2004\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190414-Sabbatical-DSC06002-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190414-Sabbatical-DSC06002-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190414-Sabbatical-DSC06002-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190414-Sabbatical-DSC06002-330x220.jpg 330w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190414-Sabbatical-DSC06002.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Kai Iwi Lakes &#8211; neuseel\u00e4ndischer Ferientraum<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Von hier sind es nur noch ein paar Kilometer bis zum Campingplatz. Ein Spielplatz wurde gew\u00fcnscht und so landen wir auf dem <strong>Kauri Coast Top 10<\/strong>, der mitten im Wald an einem Fluss liegt. Die Osterferien haben begonnen und so ist am Abend in der wirklich grossen K\u00fcche fast kein Durchkommen mehr. Unser Nachtlager liegt nur einen Katzensprung entfernt vom <strong>Trounson Kauri Park<\/strong>, dem wir am Morgen einen Besuch abstatten. Das Holz der Kauris war schon immer sehr begehrt und so wurde der Bestand seit Beginn der europ\u00e4ischen Besiedlung stark dezimiert. Heute stehen die B\u00e4ume unter Naturschutz und d\u00fcrfen nur noch von den Maori zu rituellen Zwecken gef\u00e4llt werden. Allerdings r\u00fcckt den Baumriesen jetzt ein anderer Feind zu Leibe &#8211; die Kauri Dieback Disease. Der Pilzbefall breitet sich rasend schnell aus und f\u00fchrt zum Absterben der B\u00e4ume. Deshalb sollte man sich auch hier vor betreten des Waldes gr\u00fcndlich die Schuhe reinigen und desinfizieren, um keine verseuchte Erde einzuschleppen.<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6752-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2005\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6752-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6752-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6752-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6752-330x220.jpg 330w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6752.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Schuhreinigungsstation<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir sind ganz allein im Wald und geniessen den kleinen Rundgang. Die Kauri B\u00e4ume sind wirklich gigantisch, hier steht ein Exemplar mit 3,5 Metern Stammdurchmesser, welches 1200 Jahre alt ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"682\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6775-682x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2009\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6775-682x1024.jpg 682w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6775-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6775-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6775.jpg 1333w\" sizes=\"auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px\" \/><figcaption>Genickstarre inklusive &#8211; im Trounson Kauri Park<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das ist aber noch gar nichts, ein paar kurvenreiche Kilometer weiter im <strong>Waipoua Forest<\/strong> steht der <strong>Tane Mahuta<\/strong>, mit 51 Metern H\u00f6he und fast 14 Metern Umfang der gr\u00f6sste lebende Kauri Neuseelands. Der &#8222;Lord of the Forest&#8220; spielt eine bedeutende Rolle in der Mythologie der Maoris. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"682\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6797-682x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2013\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6797-682x1024.jpg 682w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6797-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6797-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6797.jpg 1333w\" sizes=\"auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px\" \/><figcaption>Wahnsinnig beeindruckend &#8211; Tane Mahuta<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im selben Wald steht auch der &#8222;Father of the Forest&#8220;, mit 3500 Jahren der \u00e4lteste lebende Kauri. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir nehmen Abschied von den stillen Giganten und steuern weiter gen Norden. In Kaikohe, welches wir f\u00fcr unsere Mittagspause auserkoren hatten, gef\u00e4llt es uns leider gar nicht. Wir haben das Gef\u00fchl, dass an jeder Ecke zwielichtige Gestalten lauern. Dann muss halt ein wenig idyllischer Parkplatz am Highway herhalten. Den passenden Spielplatz finden wir dann in <strong>Kaitaia<\/strong>, und was f\u00fcr einen. Da steht doch tats\u00e4chlich eine echte ausrangierte Lok.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-IMG_9395-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2027\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-IMG_9395-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-IMG_9395-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-IMG_9395-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-IMG_9395-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-IMG_9395.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Spielplatz Kaitaia<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir wollten heute noch bis zum Cape Reinga, aber das liegt noch gut 90 Minuten entfernt. Statt dessen f\u00e4llt unsere Wahl auf einen kleinen Campingplatz am <strong>90 Mile Beach<\/strong>. Kleiner Haken &#8211; zwischen unserem Ziel und uns liegen 8 Kilometer Schotterstrasse der \u00fcbleren Sorte. Das Wohnmobil wird ordentlich durchgesch\u00fcttelt und wir bef\u00fcrchten schon, dass es bei der Ankunft \u00fcber uns zusammen brechen wird. Wir kommen aber wohlbehalten am <strong>Utea Park<\/strong> an und werden herzlich von Tania, der Besitzerin, begr\u00fcsst. Hier versteckt sich ein kleines Juwel hinter den D\u00fcnen. Obwohl es ein einfacher, kleiner Platz auf der gr\u00fcnen Wiese ist, finden wir hier eine der besten K\u00fcchen unserer ganzen Reise vor. Und die Lage ist nicht zu \u00fcberbieten, keine 2 Minuten bis zum Strand. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6839-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2019\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6839-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6839-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6839-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6839-330x220.jpg 330w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6839.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Nach der langen Autofahrt gibt es kein Halten mehr<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der 90 Mile Beach ist vor allem bei Allrad Enthusiasten beliebt, denn man kann den ganzen Strand bis hinauf zum Cape Reinga mit dem Auto befahren. Jeden Tag nehmen auch ganze Busladungen mit Touristen diesen Weg, aber zu so sp\u00e4ter Stunde sind wir fast allein hier.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6866-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2020\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6866-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6866-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6866-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6866-330x220.jpg 330w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6866.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Grosser Sandkasten<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Als Schmankerl gibt es noch einen Sonnenuntergang vom Feinsten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6936-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2024\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6936-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6936-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6936-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6936-330x220.jpg 330w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190415-Sabbatical-5D3_6936.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>500 Bilder sp\u00e4ter ist sie dann verschwunden<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck am Campingplatz verweist Tania auf einen grossen Eimer Muscheln vor der K\u00fcche. Die hat sie heute morgen mit ihren Enkelkindern gesammelt und es kann sich jeder soviel davon nehmen wie er will. Da m\u00fcsste ich aber allein zu Abend essen. Die Jungs d\u00fcrfen sich daf\u00fcr Marshmellows \u00fcber dem Feuer r\u00f6sten. Utea Park ist f\u00fcr uns ganz sicher in den Top 10 unserer Campingpl\u00e4tze in Neuseeland. Und das schon bevor uns Tania zum Fr\u00fchst\u00fcck einen leckeren Blaubeer-Smoothie serviert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die lange Fahrt zum <strong>Cape Reinga<\/strong> und zur\u00fcck w\u00fcrden wir nicht noch einmal auf uns nehmen. Zwar geht die Strasse ausnahmsweise mal gerade aus und wir kommen schnell voran, trotzdem ist es eine 80 km lange Sackgasse. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-5D3_6961-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2030\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-5D3_6961-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-5D3_6961-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-5D3_6961-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-5D3_6961-330x220.jpg 330w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-5D3_6961.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Cape Reinga Leuchtturm<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Schild am Leuchtturm sagt, dass Bluff ganz im S\u00fcden der S\u00fcdinsel 1450 km Luftlinie entfernt ist. Wir haben zwischen den zwei Orten knapp 4000 km zur\u00fcck gelegt, sind wohl irgendwo falsch abgebogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Blick auf die Uhr sagt, dass wir schon wieder ziemlich sp\u00e4t dran sind, deshalb wird der Ausflug zu den Te Paki Sandd\u00fcnen gestrichen. Stattdessen halten wir am <strong>Rarawa Beach<\/strong>. Bevor wir aber den Karibikstrand geniessen k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir einen kleinen Fluss \u00fcberqueren. Gar nicht so einfach, eine Stelle zu finden, bei der man nicht bis zur H\u00fcfte im Wasser versinkt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-DSC06017-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2035\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-DSC06017-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-DSC06017-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-DSC06017-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-DSC06017-330x220.jpg 330w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-DSC06017.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Rarawa Beach<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Unser Tagesziel ist die <strong>Karikari Peninsula<\/strong>, ein eher wenig bekannter Ort im Northland. Und wir werden nicht entt\u00e4uscht. Am <strong>Tokerau Beach<\/strong> gibt es einen Freedom Spot direkt am Strand, wirklich wundersch\u00f6n.  Die Jungs buddeln bis zum letzten Sonnenstrahl im Sand.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-IMG_4968-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2040\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-IMG_4968-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-IMG_4968-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-IMG_4968-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-IMG_4968-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190416-Sabbatical-IMG_4968.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Parken in der ersten Reihe &#8211; Tokerau Beach<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Noch sch\u00f6ner ist allerdings die <strong>Maitai Bay<\/strong> ganz am Ende der Halbinsel. Leider gibt es hier keine Cocktails, daf\u00fcr aber einen super Strand. Die Jungs sind damit besch\u00e4ftigt Gr\u00e4ben zu ziehen und kleine Seen zu bauen, w\u00e4hrend wir uns an der Umgebung gar nicht satt sehen k\u00f6nnen. Hier k\u00f6nnte man es definitiv auch l\u00e4nger aushalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417-Sabbatical-DSC06101-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2049\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417-Sabbatical-DSC06101-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417-Sabbatical-DSC06101-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417-Sabbatical-DSC06101-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417-Sabbatical-DSC06101-330x220.jpg 330w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417-Sabbatical-DSC06101.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Grossbaustelle an der Maitai Bay<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf uns warten aber noch ein paar Kilometer, deshalb fahren wir nach dem Mittag weiter Richtung Bay of Islands. Das Osterwochenende steht bevor und so haben wir den Campingplatz in <strong>Paihia<\/strong> reserviert. Aus dem geplanten Zwischenstopp wird nichts, eine steile Stichstrasse mit einem &#8222;Limited Turning&#8220; Schild scheint uns nicht kompatibel mit unserem Gef\u00e4hrt. So halten wir statt dessen an den <strong>Rainbow Falls<\/strong> bei Kerikeri. Wasserf\u00e4lle sind anscheinend nicht mehr spannend genug, die Jungmannschaft n\u00f6rgelt und verlangt nach Kuchen. Praktisch, dass es hier einen Tearoom gibt, der sogar noch ge\u00f6ffnet hat. (Caf\u00e9s schliessen in Neuseeland unverst\u00e4ndlicherweise sp\u00e4testens 15 Uhr.) Aber auch hier hat man nicht mehr mit Kundschaft gerechnet und will gerade die T\u00fcr schliessen. Nett wie die Kiwis sind, servieren sie uns aber trotzdem super leckeren Kuchen und Kaffee aus der bereits geputzten Maschine. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417-Sabbatical-DSC06106-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2050\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417-Sabbatical-DSC06106-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417-Sabbatical-DSC06106-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417-Sabbatical-DSC06106-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417-Sabbatical-DSC06106-330x220.jpg 330w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190417-Sabbatical-DSC06106.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Rainbow Falls Tearoom &#8211; fragw\u00fcrdige Gesellschaft<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In Paihia n\u00e4chtigen wir auf dem Top 10 Campingplatz direkt am Wasser. In der <strong>Bay of Islands<\/strong> dreht sich wie der Name schon sagt alles um die 144 Inseln in der Bucht. Wir sind aber etwas reisem\u00fcde und haben keine Lust auf einen teuren Bootsausflug. Letztendlich nehmen wir die Autof\u00e4hre nach <strong>Russell<\/strong>, Neuseelands erster Hauptstadt. Das \u00d6rtchen ist wirklich nett und ich w\u00e4re gern noch etwas durch die L\u00e4den gebummelt, aber Henry mutiert zum Teenager und n\u00f6rgelt ohne Ende. Erst als wir am Strand Pfannkuchen mit Apfelmus servieren, ist die Laune wieder besser. Als es kurz regnet, ist der Motz-Modus sofort wieder an. Da kann man sich nur auf die kommenden Jahre freuen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190418-Sabbatical-5D3_7062-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2058\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190418-Sabbatical-5D3_7062-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190418-Sabbatical-5D3_7062-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190418-Sabbatical-5D3_7062-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190418-Sabbatical-5D3_7062-330x220.jpg 330w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190418-Sabbatical-5D3_7062.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Ausblick vom Tapeka Point in Russell<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Unseren letzten Stopp vor Auckland legen wir in der Gegend um <strong>Whangarei <\/strong>ein. Die Stadt scheint uns nicht sonderlich spannend und es ist Karfreitag und alles hat geschlossen. Die <strong>Whangarei Heads<\/strong>, eine vorgelagerte Halbinsel, haben jedoch viele sch\u00f6ne Wanderungen zu bieten. Also schultern wir ein letztes Mal den Rucksack und machen uns auf den 3 km langen <strong>Busby Head Track<\/strong>. Angeblich sehr kinderfreundlich und sogar Paul verk\u00fcndet stolz, dass er laufen wird. Wir sind skeptisch, lassen die Kraxe aber zur\u00fcck. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7099-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2072\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7099-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7099-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7099-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7099-330x220.jpg 330w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7099.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Wanderburschen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wie zu erwarten gibt es auch hier wieder ein recht steiles St\u00fcck zu \u00fcberwinden, aber daf\u00fcr erwartet uns hinter dem H\u00fcgel pl\u00f6tzlich strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Was uns vorher schon gefallen hat, ist jetzt noch einmal doppelt so sch\u00f6n. Kaum zu glauben, dass sich hier selbst zu Ostern nur eine handvoll Leute hin verirren. Der Weg f\u00fchrt \u00fcber eine relativ schmale Landzunge, links und rechts f\u00e4llt das Gel\u00e4nde steil ab. Daf\u00fcr geniessen wir eine fantastische Aussicht auf die Smugglers Bay.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7113-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2074\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7113-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7113-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7113-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7113-330x220.jpg 330w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7113.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Smugglers Bay &#8211; Whangarei Heads<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Leider haben wir statt Badesachen Regenjacken im Gep\u00e4ck, aber zum Schwimmen im angenehm warmen Meer ist es auch ein bisschen zu windig. Auf dem R\u00fcckweg kommen dann fast noch Heimatgef\u00fchle auf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7158-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2078\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7158-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7158-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7158-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7158-330x220.jpg 330w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-5D3_7158.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Kuh auf dem Wanderweg &#8211; fast wie zu Hause<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Paul ist tats\u00e4chlich die gesamte Strecke bis zur Smugglers Bay selbst gelaufen, nur die letzten 15 Minuten hat er das Papa Taxi in Anspruch genommen. Wir sind richtig stolz auf ihn.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die letzte Nacht im Camper haben wir den <strong>Uretiti Beach<\/strong> DOC Campground ausgesucht. Mit 300 Stellpl\u00e4tzen ist der Platz sehr grossz\u00fcgig, aber dank Ostern bereits nachmittags um 15 Uhr gut gef\u00fcllt. Kein Wunder bei der Lage direkt an einem wundersch\u00f6nen Strand. Der SH 1 ist allerdings auch nicht weit und so konkuriert das Rauschen der Wellen mit dem Brummen der Motoren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"232\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-DSC06125-1024x232.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2082\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-DSC06125-1024x232.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-DSC06125-300x68.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-DSC06125-768x174.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190419-Sabbatical-DSC06125.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Uretiti Beach mit Blick auf die Whangarei Heads<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein letztes Abenteuer wartet am n\u00e4chsten Morgen noch auf uns &#8211; die <strong>Waipu Caves<\/strong>. Die H\u00f6hle ist nicht erschlossen und kann eigenh\u00e4ndig erkundet werden. Ein Geheimtipp ist sie aber schon lange nicht mehr. Wir sind regelrecht erschrocken, dass der Parkplatz fr\u00fch halb zehn schon fast voll ist. Dann sehen wir aber, dass man hier auch \u00fcbernachten darf &#8211; das erkl\u00e4rt Einiges. Mit Taschenlampen bewaffnet suchen wir den H\u00f6hleneingang.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190420-Sabbatical-DSC06133-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2083\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190420-Sabbatical-DSC06133-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190420-Sabbatical-DSC06133-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190420-Sabbatical-DSC06133-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190420-Sabbatical-DSC06133-330x220.jpg 330w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190420-Sabbatical-DSC06133.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Waipu Caves<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Inneren der H\u00f6hle ist es wirklich stockdunkel und wir tasten uns \u00fcber rutschige Felsen vorw\u00e4rts. Zum Gl\u00fcck haben wir Sandalen an, denn trockenen Fusses kommt man hier nicht weiter. Da es lange nicht geregnet hat, steht das Wasser im ersten Teil der H\u00f6hle allerdings nur kn\u00f6chelhoch und ist damit kein Problem. Nach heftigen Regenf\u00e4llen sollte man beim Betreten der H\u00f6hle sehr vorsichtig sein. Nach etwa 50 Metern kommen wir an einen Punkt, an dem das Wasser tiefer wird. Henry ist das Ganze nicht Geheuer und wir beschliessen, an diesem Punkt umzukehren. Nicht ohne jedoch einmal die Taschenlampen auszuschalten. Die H\u00f6hlendecke wird zum Sternenhimmel &#8211; der Wahnsinn.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190420-Sabbatical-DSC06142-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2084\" srcset=\"https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190420-Sabbatical-DSC06142-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190420-Sabbatical-DSC06142-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190420-Sabbatical-DSC06142-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190420-Sabbatical-DSC06142-330x220.jpg 330w, https:\/\/www.viersindhier.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190420-Sabbatical-DSC06142.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Gl\u00fchw\u00fcrmchen in den Waipu Caves<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Und das alles kostenlos. \u00dcberall in Neuseeland zahlt man f\u00fcr den Besuch der Gl\u00fchw\u00fcrmchen H\u00f6hlen teures Geld. Ein wirklich gelungener Abschluss unseres Ausflugs ins Northland. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich war es gar nicht geplant, den n\u00f6rdlichsten Zipfel Neuseelands zu bereisen. Es mag bei einem Blick auf die Karte zwar nicht so scheinen, aber der &#8222;kleine Ausflug&#8220; schl\u00e4gt mit etwa 1000 Kilometern zu buche. Durch das doch wechselhafte Aprilwetter, welches wir auf der Nordinsel erlebt haben, waren wir etwas schneller unterwegs als gedacht. 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