Der Wecker klingelt 4:45 Uhr, denn unser Flug nach Alice Springs geht bereits 8:15 Uhr. Alles läuft wie am Schnürchen – der Uber Fahrer ist überpünktlich und sehr nett und am Flughafen sind wir in Rekordzeit am Gate, so dass noch genug Zeit für den dringend benötigten Kaffee bleibt.

Der Wind ist heute nicht mein Freund und so rüttelt und schüttelt es die ersten 30 Minuten des Fluges viel mehr als mir lieb ist. Dafür bekommen wir später die Scenic Tour und sehen sogar den Uluru aus dem Flugzeug. Wir versuchen zu erkennen, wie viel Wasser die Flüsse noch haben. In der letzten Woche hat es rund um Alice Springs sehr zur Freude der Einwohner recht viel geregnet. Daher wurden fast alle ungeteerten Strassen gesperrt, teils weil sie überflutet waren, teils aber auch nur, um zu vermeiden, dass Fahrzeuge die aufgeweichten Strassen beschädigen. Unser Taxifahrer erzählt uns, dass Alice Springs diesen Sommer 104 Tage am Stück mit über 40 Grad hatte. Erst der Regen hat jetzt etwas Abkühlung gebracht.
Da wir mit etwas Verspätung gelandet sind, kommen wir erst halb zwei bei Adventure Rentals an, um unseren Camper für die nächsten 10 Tage zu übernehmen. Nach 9 Wochen Komfort im Wohnmobil müssen wir jetzt mit zwei Dachzelten auskommen. Aber wir freuen uns, denn vor 6 Jahren waren wir mit einem ähnlichen Fahrzeug unterwegs und wir haben es geliebt. Wir bekommen eine ausführliche Einführung und bemerken dabei, dass das hintere Dachzelt von aussen nass ist. Auf Nachfrage prüft der Mitarbeiter von Innen und bestätigt, dass da alles trocken ist.

Es folgt der unangenehme Teil des Tages, Grosseinkauf und Camper einrichten. Der erste Akt macht uns fast 600 Dollar ärmer, der zweite um ein paar graue Haare reicher. Aus Erfahrung haben wir uns für diese Nacht eine Hütte auf dem Campingplatz gemietet, so geht es etwas einfacher.

Heute ist der erste Tag des Parrtjima Light Festivals und obwohl wir eigentlich fertig mit den Nerven sind, machen wir uns noch einmal auf den Weg. Das lohnt sich sehr, denn die Lichtshow ist wirklich sehr gut gemacht.

Am nächsten Morgen sind wir immer noch nicht schlauer, was die Strassensituation angeht. Auf der offiziellen Seite ist immer noch alles als gesperrt vermerkt, aber die Dame vom Kings Canyon Resort bestätigt mir, dass der Mereenie Loop offen ist. Wir beschliessen, die Route so zu fahren wie ursprünglich geplant. Bevor es los geht, besuchen wir noch den Royal Flying Doctor Service. Die Tour ist wirklich super und sehr informativ. Die Jungs freuen sich über die nachgebaute PC12 und spielen dort ausgiebig Pilot.

Dann starten wir Richtung West MacDonnell Ranges. Die Bergkette westlich von Alice Springs ist ein beliebtes Ausflugsziel, weil ein Grossteil der Schluchten auf geteerten Strassen zu erreichen ist. So auch der Standley Chasm, welchen wir zuerst ansteuern. Das Gelände wird von Aborigines verwaltet, deshalb müssen wir trotz Nationalparkpass noch einmal Eintritt bezahlen. Der kurze Wanderweg ist richtig toll und auf Grund der Regenfälle hat es sogar Wasser in der Felsspalte, deren Wände nur zur Mittagszeit von der Sonne angestrahlt werden. Gegen Ende unseres Besuchs sind wir ganz allein hier und da das Cafe so einladend aussieht und zu Charlies grosser Freude eine Spielküche hat, bleiben wir viel länger als geplant.

Zum Glück finden die Jungs das Ellery Creek Big Hole wenig einladend zum Baden, denn dafür hätten wir auch nicht wirklich Zeit. Nach einem kurzen Fotostopp an den Ochre Pits erreichen wir am späten Nachmittag den Ormiston Gorge Campground, wo wir die Nacht verbringen. Der Platz liegt wunderschön nur ein paar Gehminuten von der Schlucht entfernt und wir machen noch eine kleine Wanderung zum Ghost Gum Lookout.

Als wir danach die Zelte aufbauen, wird uns klar, dass der Adventure Rentals Mitarbeiter unter «trocken» wohl etwas anderes versteht als wir. Unter der Matratze steht das Wasser im Dachzelt und alles ist feucht. Zum Glück ist es noch warm, so dass wir die Matratze auf der Windschutzscheibe einigermassen trocknen können.
Da die Zelte am Morgen beide etwas feucht von der Nacht sind, lassen wir sie zunächst stehen und gehen baden. Wir treffen ein sehr nettes australisches Ehepaar, die uns ihre Luftmatratze leihen. Wie so oft quatschen wir uns fest und sitzen mal wieder viel später als geplant im Auto auf dem Weg zum Palm Valley.

Es liegen etwa 150 Kilometer vor uns, zum Teil nur mit Allrad befahrbar, weswegen wir nicht wissen wie lange wir brauchen werden. Google Maps ist da leider wenig aussagekräftig. Trotzdem halten wir noch am Glen Helen Gorge. Da die Lodge seit Jahren wegen Wasserversorgungsproblemen geschlossen hat, müssen wir fast 1 km vor der Schlucht parken, nur um am Ende des Weges fest zu stellen, dass wir gar nicht heran kommen, weil der Weg unter Wasser steht.

Unsere Mittagspause findet am Tylers Pass Lookout statt, wo wir uns mit Blick auf den Gosse Bluff Meteoritenkrater unsere Sandwiches mit 1000 Fliegen teilen.

Am Abzweig zum Palm Valley verringern wir den Reifendruck. 18 km Allradstrecke liegen zwischen uns und dem Campingplatz. Da die Strecke zum Grossteil durch das Flussbett des Finke River führt und bis gestern noch gesperrt war, haben wir ordentlich Respekt.
Das ist aber völlig unbegründet, denn die Strasse ist in einem hervorragenden Zustand und so sind wir eine halbe Stunde später schon am Ziel. Die Landschaft ist wunderschön, ich kann mich gar nicht satt sehen an den intensiven Farben – rote Felsen, blauer Himmel, das gelbe Spinifex Gras und dazu das fast schon üppige Grün. In der Wüste genügen ein paar Regentropfen, um alles spriessen zu lassen.

Der Campingplatz liegt direkt am Palm Creek und wir geniessen zur Abkühlung erst mal ein Bad.

Es stehen nur noch ein paar wenige andere Autos hier und so ist es wunderbar ruhig, wenn unsere Jungs nicht mal wieder lautstark Kampfjet spielen. Von unseren Nachbarn erfahren wir, dass der Track ins eigentliche Palm Valley immer noch gesperrt ist, aber eventuell morgen geöffnet wird.
Nach einer Nacht unter dem tollen südlichen Sternenhimmel versuchen wir am nächsten Morgen unser Glück. Leider steht immer noch ein grosses «Road Closed» Schild auf der Strasse. Werner geht zu Fuss ein Stück weiter und steht bis zu den Knien im Wasser. Als wir umkehren, kommt uns der Ranger entgegen. Er wird jetzt rein fahren und die Strecke prüfen. Nachdem er uns erzählt hat, dass der Track selbst im trockenen Zustand sehr anspruchsvoll ist und das Wasser gestern noch bis zur Motorhaube reichte, entscheiden wir uns schweren Herzens gegen die Fahrt, auch wenn er die Strasse öffnen sollte. Das ist uns zu riskant.

Wir laufen statt dessen den Kalarranga Walk, welcher uns mit einer wunderschönen Aussicht belohnt, nachdem wir den ganzen Weg von Fliegen und Ameisen geplagt wurden.

So verabschieden wir uns vom Palm Valley ohne die seltenen Marienpalmen gesehen zu haben. Aber es war auch so wunderschön und definitiv einer der schönsten Stopps auf unserer Reise. Als wir am Highway den Reifendruck wieder erhöhen wollen, merken wir, dass der rechte Hinterreifen sehr platt aussieht.

Eine halbe Stunde später sind wir dann endlich in Hermannsburg, einer alten deutschen Missionarsiedlung, die heute eine Aborigine Community ist. Wir besorgen im kleinen Supermarkt die Genehmigung für den Mereenie Loop, einer 150 Kilometer langen ungeteerten Strasse, die uns zum Kings Canyon bringen soll. Später in Alice Springs erfahren wir, dass es in Hermannsburg den besten Apfelstrudel im ganzen Northern Territory geben soll. Da hätten wir wohl mal besser genau hin geschaut.

Die Strecke ist landschaftlich sehr schön und die Strasse in sehr gutem Zustand, trotzdem zieht sich die Fahrt wie Kaugummi und wir kommen ziemlich ausgelaugt und hungrig am Kings Canyon Resort an. Denn der einzige Rastplatz an der gesamten Strecke glich leider einer Müllkippe.
Wir bekommen einen Stellplatz ohne jeglichen Schatten und so müssen wir noch ein paar Mal mit der Rezeption Rücksprache nehmen, bis wir einen Platz haben, der uns zusagt. Das gleiche Spiel beobachten wir später am Tag noch bei anderen Campern und fragen uns, warum sie den Leuten nicht gleich diese Plätze geben, denn der Campingplatz ist vielleicht zu einem Viertel gefüllt. Am Nachmittag fahren wir in den Nationalpark, um den Kings Creek Walk zu laufen. Der Weg entlang des Flussbetts verläuft fast immer im Schatten der zahlreichen Bäume und so ist das auch bei 35 Grad gut machbar.

Am nächsten Morgen ist 5:30 Uhr Aufstehen angesagt, denn der Kings Canyon Rim Walk ist 6 Kilometer lang und bietet kaum Schatten. Daher sollte man gegen 11 Uhr zurück sein. Punkt 7 Uhr nehmen wir den steilen Aufstieg in Angriff.

Danach verläuft der Weg aber relativ eben auf dem umgebenden Plateau entlang.

Mit Kindern ist allerdings Vorsicht geboten, denn vom Rand des Plateaus geht es bis zu 100 Meter in die Tiefe. Die Aussicht auf die teils orange, dann wieder weiss und rot schimmernden Felswände ist aber gigantisch.

Etwa auf der Hälfte des Weges führen Treppen in den Canyon hinab wo eine Brücke die Schlucht überspannt, über welche wir auf die andere Seite gelangen. Hier machen wir noch einen Abstecher in den Garden of Eden, einem palmengesäumten Wasserloch.

Der Rückweg zum Parkplatz ist ein leicht abfallender Weg, der durch die Domes der umgebenden Landschaft führt. Die Sonne brennt mittlerweile auf unsere Köpfe und unsere Freunde, die Fliegen sind auch zahlreich vertreten. So sind wir froh, als wir 10:15 Uhr wieder am Auto stehen. Charlie hat das absolut super gemeistert mit seinen kurzen Beinen.

Den Nachmittag verbringen wir gemütlich auf dem Campingplatz mit einem Besuch im wirklich schönen Pool.

Zum Abschluss geniessen wir noch den Sonnenuntergang von der Aussichtsplattform des Campingplatzes.

Bevor wir weiter zu unserem letzten Ziel im Red Centre fahren, nehmen wir noch an der Karrke Aboriginal Cultural Experience teil. Peter und seine Familie vermitteln hier auf eindrückliche Weise einen kleinem Einblick in die Kultur und das Leben der Aborigines. So lernen wir spannende Fakten über Rituale und Zeremonien, Waffen und Werkzeuge, Malerei, Essen und Medizin.

Die Tour dauert viel länger als ausgeschrieben, ein Fakt, der uns normalerweise freuen würde. Aber wir haben noch 270 Kilometer vor uns, bis wir Yulara erreichen werden.

Die Strecke zieht sich mal ganz schön in die Länge. Wie man doch diese Distanzen unterschätzt! Ich hatte erst kürzlich wieder in einem Reiseforum die Frage gelesen, ob man denn nicht einen Tagesausflug vom Uluru zum Kings Canyon machen könnte. Das sind allein schon 7 Stunden Fahrzeit für beide Wege. Auf der Landkarte sieht es aus, als wäre es gerade ums Eck. Auf dem Ayers Rock Campground erhalten wir wieder einen Stellplatz in der Sonne, also gleiches Spiel wie immer. Wir schauen, welche Plätze uns gefallen und gehen dann zurück zur Rezeption. Wir haben Glück und bekommen unseren Wunschplatz. Die Temperaturen sind zwar für diese Jahreszeit mit 33 Grad sehr angenehm, aber um die Mittagszeit wird es für unsere europäischen Gemüter trotzdem zu heiss. Die Jungs springen noch kurz in den Pool, bevor wir noch einmal in den Nationalpark fahren, um den Sonnenuntergang am Uluru zu bestaunen. Wir sind natürlich nicht die Einzigen.

Wir haben drei Nächte auf dem Campingplatz gebucht, so dass wir zwei volle Tage für den Uluru Kata Tjuta Nationalpark haben, was unserer Meinung nach auch das absolute Minimum ist. Hier müssen wir auch separat Eintritt zahlen, denn dieser Park sowie auch der Kakadu Nationalpark bei Darwin sind im NT Parks Pass nicht inkludiert. Für heute nehmen wir uns einen Besuch beim Uluru vor. Wir entscheiden uns gegen den kompletten Base Walk und besuchen nur den geologisch interessantesten Abschnitt. Auf dem Kuniya Walk zum Mutitjulu Waterhole lesen wir die Geschichte von Kuniya, einer weiblichen Python, die mit Liru, einer giftigen Schlange gekämpft hat. Es ist eine Legende aus der Traumzeit, der Mythologie der Aborigines, die erklärt wie alles entstanden ist und die Gesetze nach denen die Aborigines leben, begründet.

Mit Henry und Paul laufe ich die zwei Kilometer bis zum Mala Carpark, während Werner und Charlie die Strecke mit dem Auto bewältigen.

Der Mala Carpark markiert den Ort, an der man bis Oktober 2019 den Uluru erklimmen konnte. Man sieht noch deutlich, wo die Kette angebracht war, an der man die steilste Stelle überwunden hat.

Zum Mittag fahren wir ins Cultural Centre bevor es wieder auf den Campingplatz zurück geht. Im Supermarkt herrscht immer noch gähnende Leere und ich erfahre, dass der Truck mit der Lieferung Verspätung hat und erst am Nachmittag kommt. Dann wollen wir noch Tanken, aber Fehlanzeige, denn mittlerweile ist der Strom ausgefallen und nichts geht mehr. Es dauert ganze vier Stunden bis die Stromversorgung wieder läuft.
Für den nächsten Tag steht Kata Tjuta auf dem Programm, eine Gruppe von 36 Felskuppen, die häufig im Schatten des Uluru vergessen geht. Sie liegen circa 50 Kilomter westlich von Yulara und da wir den Sonnenaufgang sehen möchten, ist Start um 5:30 Uhr. Da sind wir auch nicht die Einzigen. Zum Ausschlafen sollte man hier nicht hin kommen. Als wir um 6 Uhr den Parkplatz erreichen, ist es noch stockdunkel, aber wir sind noch nicht mal die ersten. Etwa eine halbe Stunde später sind wir froh, zeitig da gewesen zu sein. Wir stehen dicht an Dicht mit etwa 150 Menschen auf der Plattform. Der Ort ist sehr beliebt, weil


Nach dem Spektakel brauchen wir dringend Frühstück, ein Glück, dass wir in unserem Camper alles dabei haben.

Wir wollen noch eine letzte Wanderung unternehmen und die Wahl fällt auf den Valley of the Winds Walk. Der ganze Weg ist 7,5 Kilometer lang, wir wollen nur bis zum zweiten Lookout was uns etwa 2 Kilometer spart.

Der Wind begleitet uns tatsächlich auf der ersten Hälfte des Weges und hält damit die Fliegen in Schach. Nach dem ersten Lookout windet sich der Weg durch die Felsen bis wir schliesslich den Karingana Lookout erklimmen. Eingerahmt von zwei Felsen hat man hier einen wunderschönen Ausblick auf das dahinter liegende Tal.

Auf dem Rückweg nutzen wir die Gelegenheit, Wasser an einem der drei Tanks auf der Strecke aufzufüllen. Das ist das erste Mal, dass es auf einem Wanderweg in Australien Wasser gibt. Das hat sicher damit zu tun, dass der Weg kaum Schatten bietet und es im Sommer zwischen den Felsen unerträglich heiss wird. Deshalb wird der Weg bei zu hohen Temperaturen an den beiden Lookouts ab 9 Uhr bzw 11 Uhr geschlossen.

Wie sich die Hitze auswirken kann, erleben wir dann leider noch hautnah mit. Etwa einen Kilometer vor dem Parkplatz treffen wir auf eine taumelnde Frau, die leicht verwirrt zu sein scheint und nicht weiss in welche Richtung sie laufen muss. Wir bieten ihr Wasser und Essen an, was sie aber beides ablehnt. Sie habe Wasser und sei okay. Wir behalten sie im Blick, da sie vor uns läuft, aber zum Glück scheint es ihr wieder etwas besser zu gehen und sie erreicht das Ziel.
Wir düsen zurück nach Yulara und gönnen uns Mittagessen in einem der zahlreichen Cafés. Am Nachmittag lockt wieder der Pool und ein letztes Mal die Aussicht auf diesen faszinierenden Monolith.

Die Rückfahrt nach Alice Springs ist 450 Kilometer lang und wenig abwechslungsreich, wir müssen genau einmal abbiegen – vom Lasseter Highway auf den Stuart Highway. Genau da liegt das Erldunda Roadhouse, was für sich das geographische Zentrum Australiens beansprucht. Das stimmt zwar nicht ganz, wir halten aber trotzdem an und besuchen die Emus.

Sehr zu unserer Freude ist auf dem Stuart Highway 130 km/h erlaubt. Bis wir auf den Dieselverbrauch schauen, der beträgt zwischenzeitlich fast 20 Liter auf 100 km. Da wir schon am Mittag ankommen, können wir diesmal sogar die Pools auf dem Camping testen, bevor wir uns dem Ausräumen und Putzen widmen.
Da heute Sonntag ist, steht der Ghan den ganzen Tag am Bahnhof in Alice Springs, bevor er am Abend seine Fahrt nach Adelaide fortsetzt. So haben wir ihn wenigstens mal von aussen gesehen. Bei Fahrpreisen von 4000 Dollar aufwärts wird das wohl ein Traum bleiben.

Unser Flug nach Sydney geht erst am Mittag, so besuchen wir am nächsten Morgen noch die School of the Air – the worlds largest classroom. Früher noch per Funk, werden die zum Teil über 1000 Kilometer entfernt lebenden Schüler heute mittels modernster Internettechnik unterrichtet.

Und damit endet unser Ausflug ins rote Zentrum. Wir hatten im Vorfeld lange überlegt, ob wir das machen sollen. Alice Springs war leider in den letzten Monaten immer wieder wegen Ausschreitungen und Gewalt unter jugendlichen Aborigines in den Schlagzeilen. Ich konnte allerdings keinen Unterschied zu früheren Besuchen feststellen. Im Gegenteil, wir haben uns sehr wohl gefühlt und unsere Zeit hier wirklich genossen.
Bevor es für die letzten Tage unserer Reise nach Sydney geht, findet ihr hier noch mehr Bilder aus dem roten Zentrum.